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31. Oktober 1952

Die letzte Erscheinung

Die Kinder waren seit dem 9.10.1952 auf diesen Abschiedstag vorbereitet worden - in einzelnen Erscheinungen. Um 15 Uhr hatten sich viele Menschen versammelt. Maria erschien mit dem Jesuskind und sagte:
"Wir sind nicht gekommen, um Wunder zu wirken, sondern um hier zu Gebet und Buße aufzurufen. Betet weiter auf dem Berg, auch wenn wir nicht mehr hier erscheinen."

Später durften alle, die wollten, dem Jesuskind die Hand reichen, am Abend auch der himmlischen Mutter, die mit einer Botschaft den Abend beschloß:
"Wir freuen uns über die vielen Pilger, die hier versammelt sind. Liebe Kinder, liebe Pilger, jetzt sind es bis zum Abend nur noch wenige Stunden. Ihr müßt euch damit abfinden, daß wir heute zum letzten mal bei euch erscheinen. Vertraut weiter auf unsere Hilfe; wir werden euch in der größten Not beistehen."

Dann erschienen zwanzig Engel, die vom Himmel her Maria entgegenkamen; über dem Birkenwald wurden die Hl. Theresia vom Kinde Jesus, die Hl. Bernadette, Maria Goretti und Aloysius mit der Hl. Gemma Galgani, Elisabeth von Thüringen, Johannes Nepomuk und Antonius von Padua sichtbar sowie noch andere deren Namen nicht genannt wurden. Dann kamen immer mehr Engel in weißen, rosaroten und blauen Gewändern, darunter auch viele musizierende. Sie spielten Ihr Freunde Gottes allzugleich. - Bald sangen die Pilger mit, nachdem die Kinder die Melodie mitzusummen begonnen hatten. Zum Abschluß sagte die Hl. Theresia:
"Wir freuen uns über das Gebet der Pilger, das sie von ganzem Herzen hier verrichte. Vertraut auf unsere Hilfe und betet hier weiter, auch wenn wir nicht mehr kommen. Wir müssen von euch Abschied nehmen, aber wir sehen uns im Himmel wieder. Sagt, wollt ihr uns die Treue halten?"

Um 23 Uhr erschien Maria noch einmal den Seherinnen am Hügelplateau: Sie sagte:
"Der Sieg wird unser sein! - Man hat nicht auf meine Worte und auf die meines lieben Sohnes gehört und auf das, was wir zur Rettung aller gefordert haben. Jetzt ist es zu spät, daß sich die Menschheit noch bekehren wird. Es ist der letzte Ruf, den wir hier an sie gerichtet haben. Betet viel für die Priester, daß sie sich auf die Knie werfen und mit euch beten. Jedes Kind möge mir und meinem lieben Sohn die Hand reichen."

Auf einer Lichtbahn entschwand plötzlich die Erscheinung. Dabei entfaltete sich plötzlich ein lichtblauer riesiger Mantel, den Engel der Gottesmutter umgelegt hatten, über den ganzen Berg. Innen war der Mantel blutrot, außen mit einer dicken Brokatborte eingefaßt - ein richtiger Königsmantel, der Schutzmantel, den die Gottesmutter auf der Welt zurückließ.